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Malerei

Bedeutende deutsche Renaissancekünstler sind unter anderem Albrecht Altdorfer, Lucas Cranach der Ältere, Matthias Grünewald, dessen Hauptwerk der berühmte Schongauer Altar ist, Hans Holbein der Jüngere und der wohl bekannteste unter ihnen Albrecht Dürer. Die bedeutendsten aus Deutschland stammenden Barockmeister sind Cosmas Damian Asam, sowie der in Siegen geborene, aber nach Antwerpen ausgewanderte Peter Paul Rubens. Weitere Künstler von Weltruf sind der Romantiker Caspar David Friedrich, der Surrealist Max Ernst, der Konzeptualisten Joseph Beuys oder der Neoexpressionisten Georg Baselitz.



Sprache

Das heutige deutsche Sprachgebiet nach dem 2. Weltkrieg Das Gebiet der deutschen Mundarten vor dem 2. Weltkrieg

Hauptartikel: Deutsche Sprache.

Als Sprache des Alltags wird hochdeutsch in vielen Regionen fast ausschließlich gesprochen (oft regional leicht eingefärbt), während in anderen Regionen daneben eine der vielen deutschen Mundarten verwendet wird.Die in Deutschland gebräuchliche Sprache ist Deutsch. In den überregionalen Medien und als Schriftsprache wird Hochdeutsch verwendet.

Jahrhundert ausgestorben) oder Jiddisch werden heute nicht mehr gesprochen. Andere ehemals verbreitete Sprachen wie Moselromanisch (im 11.Neben der deutschen Sprache sind regional auch die Sprachen der seit langem in Deutschland ansässigen Minderheiten als offizielle Sprachen anerkannt, wie Dänisch, Friesisch und Sorbisch. Gleiches gilt für das Niedersächsische (Plattdeutsch), das teils als eigenständige Sprache, teils aber auch als niederdeutscher Dialekt betrachtet wird. Die Zahl der Sprecher dieser Gruppen ist jedoch vergleichsweise klein und tendenziell abnehmend. Diesem Trend soll durch Unterricht in Kindergarten und Grundschule entgegengewirkt werden. Jahrhundert ausgestorben), Polabisch (im 18.

Jahrhundert ausgestorben ist. Hochdeutsch als Alltagssprache wird regional im vergleichsweise begrenzten Raum Südniedersachsen zwischen Hannover und Kassel gesprochen, wo der niederdeutsche Dialekt im 20. Die bekanntesten Dialekte sind unter anderen Alemannisch, Bairisch, Fränkisch, Hessisch, Schwäbisch, Niederrheinisch, Kölsch, Thüringisch und Sächsisch, Berlinerisch und Pfälzisch.Anders als in anderen Ländern gilt die Verwendung von Dialekten in Deutschland nicht überall als Makel, der das gesellschaftliche Fortkommen behindert. Stattdessen werden die Mundarten als kulturelle Bereicherung gesehen. Diese Dialekte können von Gemeinde zu Gemeinde leichte Nuancen aufweisen.

hauptsächlich Türkisch und Russisch. Untereinander verwenden sie neben dem Deutschen noch häufig ihre Muttersprache, d.In den vergangenen Jahrzehnten haben sich in Deutschland viele Zuwanderer niedergelassen.h.

In Europa ist es nach Englisch die am häufigsten unterrichtete Fremdsprache, weltweit liegt sie hier auf dem dritten Platz.Die deutsche Sprache war einst die Verkehrssprache von Mitteleuropa, Osteuropa und Skandinavien. Zeitweilig war Deutsch auch die international verwendete Wissenschaftssprache, bevor es von Englisch abgelöst wurde. Innerhalb der europäischen Union ist Deutsch die Sprache mit den meisten Muttersprachlern, noch vor Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch. Deutsch ist die am zweithäufigsten im Internet verwendete Sprache mit 8 % aller Internetseiten, nach englisch mit 50 % aller Seiten.

Jacob und Wilhelm Grimm begannen 1852 mit der Herausgabe des umfassendsten Deutschen Wörterbuchs, das 1961 vollendet wurde, aber seither einer Überarbeitung unterzogen wird. Johann Christoph Adelung veröffentlichte 1781 das erste große Wörterbuch. Jahrhundert mit seiner Übersetzung der Bibel.Einen Beitrag zur Entwicklung des Hochdeutschen leistete Martin Luther im 16. Die deutsche Rechtschreibung wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts zunehmend normiert. Ein Durchbruch zu einer deutschen „Einheitsschreibung“ gelang mit dem „Orthographischen Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Konrad Duden (1880), das in der Rechtschreibreform von 1901 in leicht veränderter Form zur Grundlage der amtlichen Rechtschreibung erklärt wurde. Erst 1996 kam es zu einer erneuten Rechtschreibreform.

Die an Schulen vorrangig gelehrte Fremdsprache ist Englisch, gefolgt von Französisch und danach von Russisch. In den letzten Jahren ist auch Spanisch immer beliebter geworden.

An einigen Gymnasien besteht die Möglichkeit, Latein oder Französisch als erste Fremdsprache zu belegen. Hiervon ausgenommen ist lediglich das Saarland, wo der Fremdsprachenunterricht nach wie vor mit Französisch beginnen kann.Englisch ist heute in allen Bundesländern teilweise bereits ab der dritten Grundschulklasse, spätestens aber ab der fünften Klasse der weiterführenden Schulen die erste Pflichtfremdsprache.




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